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Aktuelles von April bis Juni 2011

 

30.06.11:
Im Monat Juni habe ich durch zwei dumme Stürze zusammen gut zwei Wochen mit qualitativ hochwertigem Training und Rennteilnahmen verloren. Insgesamt habe ich 66,5 Stunden Radtraining absolviert.

 

24.-26.06.11: Timo Langer - Platz 18 beim MTB-Etappenrennen "Mad East Challenge"!
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25./26.06.11: "Patenkind" Laura doppelt in Bad Häring: Sieg und 5.Platz!
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26.06.11: XCO Lipno/CZ - 2.Platz!
Der gestrige Tag nagte an mir und ließ mich kaum schlafen. Schließlich stellte ich mir die Frage nach "Weichei oder Rennfahrer" und ich entschloss mich sehr kurzfristig zur Rehabilitierung bei einem kombinierten Lauf zum Südböhmen- und Sparkassen-Cup im tschechischen Lipno. Bei beiden Rennserien lag ich in Front und es gibt kaum Möglichkeiten für Streichresultate. So wälzte ich meinen Kadaver um 0630 Uhr aus dem Bett und fuhr stressfrei im strömenden Regen 450km von Kranjska Gora nach Lipno.

Dort war es trocken und die Moral stieg. Diesmal wurde der Start um 90min nach hinten verschoben - mir war schon alles egal. Auch hier gab es eine kurze, aber flowige Runde mit anständig Höhenmeter, aber auch mit viel Kraftrollerei. Davon hatte ich nicht allzu viel, aber ich lieferte kein schlechtes, wenn auch kein besonders gutes Rennen ab und beendete das Ü40-Rennen hinter einem richtig guten Tschechen auf dem Ehrenplatz. Danach war ich froh über den Ausgang dieser Wahnsinnsaktion und trollte mich wieder in das 300km entfernte München.

Menü KW25: 8x MTB, 1x Ruhetag.

 

25.06.11: DNF bei Master-EM CrossCountry, Kranjska Gora/SLO
Das Unternehmen EM endete leider mit einer totalen Pleite. Auch wenn das absolut nicht mein Kurs war, muß vor allem eine unterirdische Tagesform konstatiert werden. Diese kam wohl dadurch zustande, daß ich in den letzten vier Wochen weniger mit intensivem Training, als vielmehr mit der Ausheilung von zwei unangenehmen Stürzen beschäftigt gewesen war.

Schon an den zwei Trainingstagen vor dem Rennen schwante mir Böses. Der Kurs mit 2800m bei 130Hm war nur etwas für Bergziegen, es gab nichts zum Rollen und das große Blatt mußte nie eingesetzt werden. Im Prinzip ging es ausschließlich mit Untersetzungen steil bergauf, entweder auf Wiese oder auf sehr technischen Teilen der Freeride-Strecke (!) des Bikeparks. Abwärts ebenfalls sehr wurzelig im Wald oder Highspeed über die Skipiste. Dazu war es dauernd feucht und extrem glitschig, es war ungeheuer schwer, Traktion bei den nassen Wurzeln zu haben.

Im Rennen der junggebliebenen 50-54jährigen standen nur knapp zwei Dutzend Starter an der Linie, alles Granaten aus ganz Europa, von denen jeder bei jedem normalen Eliterennen podestfähig wäre. Sofort ging es steilstens die Skipiste hoch und umgehend bestätigte sich absolute Kraftlosigkeit in meinen Beinen. Dies wiederum führte zum Herumzittern in den Wurzeltrails bergauf und bergab. Es machte absolut keinen Spaß und es war nicht ich, der da umherkroch. So beendete ich nach der Hälfte das Rennen. Die leichte Gehirnerschütterung, die ich mir vor zwei Wochen bei meinem letzten Sturz zugezogen hatte, dankte es mir zusätzlich mit unangenehmen Kopfschmerzen.

Ein Tag zum Abgewöhnen. (Fotos:    1    2    )

 

22.06.11:
(Zeitungsartikel:    1    2    3    4    )

 

19.06.11:
Und nervigerweise verlief wieder eine Woche mit mehr oder weniger Stillhalten, nachdem ich Hirnbeiß mich am letzten Samstag NACH dem Rennen noch völlig unnötigerweise abgeräumt hatte. Diesmal war es insbesondere das linke Schulterblatt, das mich heute sogar noch in die orthopädische Ambulanz zwang - es waren keine Brüche oder Risse festzustellen. Aber diese Prellungen sind eben schmerzhaft. Hoffe, daß es bis zum kommenden Samstag bei der EM wieder zu 100% funzt.....

Menü KW24: 4x Straße, 1x MTB, 2x Ruhetag. Rennfrei.

 

17.06.11:
(Zeitungsartikel:    1    2    )

 

15.06.11:
Super Fotos vom XCO in Wüstenselbitz! Danke an Uwe Bobka von funbikebilder.de
(Fotos)
(Zeitungsartikel)

 

14.06.11:
Nach dem Rennen am vergangenen Pfingstsamstag in Wüstenselbitz startete ich gleich am nächsten Tag mit Martina nach Budweis/CZ zum dringend nötigen Verwandschaftsbesuch. Nach stressfreien 4 h auf der Bahn bewegte ich ebenso stressfrei mein Rennrad im sehr schönen Budweiser Hinterland.

Dabei mußte ich leider feststellen, daß die Folgen meines dummen, absolut anfängerhaften und unkonzentrierten Sturzes nach dem Rennen vom Vortag doch erheblich ausfallen: Kopfweh, eine fiese Schulterprellung und etliche Abschürfungen. Wenn die Anspannung des Rennens von einem abgefallen ist, sollte man vielleicht nicht mehr müde in schwierige Schlüsselstellen hineinfahren?

Am Pfingstmontag gab ich mir dann bei schönem Wetter erneut 4 h auf dem Rennrad, dabei fuhr ich bis in das österreichische Waldviertel und lernte die schönen, einsamen Landstriche schätzen, die allerdings erhebliche Steigungen aufweisen. Der Kopf brummte ein wenig und die Schulter schmerzte. Abends ging es dann wieder nach München.

Die vergangene Woche war eher mittelprächtig. Die Sturzfolgen von Tittling beeinträchtigten mich ab Dienstag nicht mehr so sehr, also drehte ich ein wenig am Gashahn. Neben dem Rennen in Wüstenselbitz gab es vier Einheiten auf dem MTB, zwei auf dem Rennrad und einen Ruhetag. Statt hartem Training werde ich auch in der kommenden Woche eher ruhig halten müssen, um meinen Ableger zu kompensieren.

 

12.06.11: ROECKL-Sporthandschuhe
Das sehr ruppige Rennen in Wüstenselbitz hat die Vorzüge der Produkte eines treuen, langjährigen Sponsors deutlich an das Licht gebracht. Die Handschuhe der Firma Roeckl sind mir seit Jahr und Tag ein treuer und zuverlässiger Begleiter! Paßform, Griffigkeit und Handling sind einfach super. Mein derzeitiger Lieblingshandschuh auf dem MTB ist das Modell "Minden". Ein Langfingermodell, eigentlich aus dem Freeride-Bereich kommend, aber auch super im Tour- und XC-Einsatz zu verwenden. Probiert es aus! Herzlichen Dank an die lieben Leute aus der Münchner Beethovenstraße!

 

11.06.11: Saisonsieg Nr.8 beim XCO in Wüstenselbitz
Wüstenselbitz bei Hof, in Bikerkreisen auch respektvoll "Wurzelselbitz" genannt, ist ein XCO-Klassiker in der Szene. Flowige Trails mit zum Teil höherem technischen Anspruch sind Programm und machen insbesondere bei trockenem Wetter Spaß. In der Tschechei würde man allerdings über den technischen Schweregrad eher lächeln.....

Eine problemlose Anfahrt trotz Pfingstverkehr, kühles, aber trockenes Wetter, eine ausführliche Streckenbesichtigung und mehrmaliges, probeweises Durchfahren der Schlüsselstelle "Wolfsschlucht" (ein Steilkrater mit Steilabsatz und Schräghang) stellten eine gute Rennvorbereitung dar. Der Start erfolgte ohne Vorankündigung durch Schuß und prompt verschlief ich ihn ein wenig, so daß ich mich erst durch das Gemüse rammeln mußte. Keine leichte Aufgabe bei den vielen Singletrails und den vielen Abgeplatzten der 1min vor uns gestarteten U17/U19.

Letztlich hatte ich aber nach einem Drittel der Renndistanz das Vorderrad frei, drehte bei guten Beinen mächtig auf und gewann das Rennen klar. Besonders die Rundenzeit im zweiten Drittel lag auch im Spitzenbereich der Elite und beruhigt im Hinblick auf den Stand der sportlichen Form. Ein dummer, unkonzentrierter Ableger beim Ausrollen dämpfte die Euphorie dann doch noch und solchermaßen zurechtgestutzt dackelte ich wieder 300km nach Hause....

(Fotos)

 

11.06.11: Rennbericht Timo - Dritter beim XCO in Kollerbeck!
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11.06.11: Rennbericht Benni Zerhau vom XCO Wüstenselbitz
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06.06.11:
(Zeitungsartikel)

 

05.06.11: DNS bei Deutscher Meisterschaft
Wie zu befürchten stand, bin ich bis zum gestrigen Samstag nicht mehr rechtzeitig fit geworden. Das problemlose Abrollen von langen Grundlagenausdauereinheiten taugt eben nicht hundertprozentig für die erfolgreiche Teilnahme an einer hochintensiven nationalen Meisterschaft. Überdies gab es in meiner Altersklasse keinen Titel zu vergeben, so hätte ich mit den ganz schnellen Jungs der Ü40 zusammen kämpfen müssen - als ältester gemeldeter Teilnehmer. Um da an die TOP 5 heranschnuppern zu können, hätte es einer überragenden Tagesform bedurft. Abhaken.

Um das Beste aus dieser Situation herauszuholen, habe ich in der abgelaufenen Woche ausschließlich lange Grundlageneinheiten überwiegend auf dem Rennrad trainiert, was speziell gestern und heute schon wieder recht gut funktioniert hat. Ich bin guter Dinge, nächste Woche wieder starten zu können!

Menü KW22: 4x Straße, 2x MTB, 1x Ruhetag.

 

04./05.06.11: Bericht Martin Simon vom 24h-Rennen München - 3.Platz!
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02.06.11: Situationsbericht - es geht nicht wirklich gut......
Leider sind die Auswirkungen meines Ausrutschers beim Rennen in Tittling vom vergangenen Samstag gravierender, als ich mir eingestehen wollte. Zwar saß ich schon am Tag danach wieder auf dem Rennrad und trainierte wie die beiden folgenden Tage auch lange, ruhige Grundlagenausdauereinheiten zwischen 3,5 und 4 h. Das ging zunehmend besser, beim Radfahren fühlte ich mich gut, sogar im Wiegetritt und auch annähernd mittlere Intensitäten konnte ich wieder fahren.

In Ruhe jedoch wird alles wieder sehr steif, immer wieder schwillt der Oberschenkel an, wenn auch nicht mehr auf diese abnormen Maße wie am vergangenen Samstag abend (+ 10cm OS-Umfang!). Gehen und besonders das Treppensteigen bereiten Schwierigkeiten und Erschütterungen sind ganz schlecht. Es geht nur in kleinen Schritten voran und mein Start bei der DM am Samstag ist akut gefährdet. Morgen wird es nochmals einen scharfen Test geben, danach fällt die Entscheidung über meine Teilnahme.

 

31.05.11:
(Zeitungsartikel:    1    2    3    )

Trotz intensiver Wettkampftätigkeit versuchte ich im Monat Mai, viel und intensiv zu trainieren, um die verletzungsbedingten Lücken aus dem Winterhalbjahr heraus zu schließen. Die Regeneration war dabei das Zünglein an der Waage! Der Gesamtumfang betrug 76 h, davon saß ich 63 h auf dem Rad.

 

30.05.11: BRUNOX Fahrrad-Pflegeprodukte
Das nasse und schlammige Rennen am vorgestrigen Tage in Tittling ergab wieder einmal eine einmalige Einsatzmöglichkeit für die tollen Produkte der Firma Brunox, die mich seit einigen Jahren großzügig unterstützt. Die Drehgelenke meines Fullys wurden optimal durch die Behandlung mit dem "Turbo-Spray" geschützt. Die Federgabel verrichtete ihre Arbeit trotz stärkstem Schlammbeschuss ohne Einschränkung mit Hilfe des "Federgabel-Deos". Die arg belastete Kette verzeichnete keinen Abriss des Schmierfilms, nachdem ich sie mit einer Kombination aus "Top-Kett" und "High-Speed" behandelt hatte. Nach dem Rennen konnte nur der Dampfstrahler helfen. Danach applizierte ich auf alle neuralgischen Stellen das Hightec-Korrosionsschutz- und Langzeitschmiermittel "IX50" und konnte mich nach der Heimreise über optimale Wasserverdrängung, Schmierung und Schutz an meiner Rennmaschine freuen. Ein großes "Danke schön" an dieser Stelle an die netten Schweizer von Brunox!

 

30.05.11: "Patenkind" Benni Zerhau schreibt über sein Rennen in Tegernsee
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29.05.11: "Patenkind" Martin Simon beim XCM Tegernsee
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28./29.05.11: Sieg und Ehrenplatz für mein jüngstes Patenkind Laura Klomp!
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29.05.11:
Unter einigen Schmerzen zwang ich mich heute auf das Rennrad, um beim lockeren Pedalieren den riesigen Bluterguss im linken Oberschenkel abzubauen, den ich mir gestern beim Rennen in Tittling bei einer heftigen Bodenprobe abgeholt hatte. Der betroffene Huf hat mittlerweile einen beneidenswerten Bodybuilderumfang und dehnte die Rennhose beim Anziehen bis zur Zerreißgrenze aus..... Die erste Viertelstunde war gar fürchterlich, aber dann kam ich locker ins Rollen und immerhin auf 3,5 h Grundlagentraining. Ich hoffe, daß sich das Thema in wenigen Tagen erledigt hat.

In der abgelaufenen Woche ging mein Trainingsplan nicht wie erhofft auf. Die tschechische Doppelbelastung des letzten Wochenendes forderte ihren Tribut und ich mußte zurücknehmen. Neben dem Rennen in Tittling und dem heutigen Rennradtraining gab es zwei Ruhetage, eine weitere Einheit auf der Straße und zwei davon im Gelände. Erstmals heuer bewegte ich außerdem mein "Big Bike", ein Enduro, beim Techniktraining im Bikepark Samerberg: volle Protektorenausrüstung, Liftshuttle und aufregende sechs Runs brachten viel Spaß beim etwas anderen Radtraining!

 

28.05.11: Trotz Sturz Sieg beim XCO in Tittling
Mein siebter Saisonsieg beim heutigen Lauf zum Sparkassen-Cup stand unter einem schlechten Stern. Zwar war ich aufgrund der Erfolge und der Form der letzten Wochen mit einem guten Gefühl angereist, aber es war klar, daß das heutige Rennen für mich erstmals heuer unter recht nassen Bedingungen ausgetragen werden würde. Schon bei der Reifenwahl tat ich einen krassen Griff ins Klo, denn die stolligen Schlamm- bzw. Nassreifen waren angesichts der zwar glitschigen, aber dennoch passablen Strecke bei weitem überdimensioniert und damit viel zu langsam. Doch auch die Beine waren schon beim Warmfahren recht schlecht.

Düstere Wolken hingen am niederbayerischen Himmel und pünktlich zum Start fing es an zu regnen, das gab der recht technischen Strecke mit einigen Wurzeln nochmals den heimtückischen extra Glitsch. Als Master in der letzten Reihe des Hauptrennens aufgestellt gelang mir ein recht guter Start und ich kam weit vor. Doch die Beine gingen so gar nicht und die schweren Traktorreifen taten ihr Übriges. Dennoch übernahm ich bald die deutliche Führung bei den Masters und kam auch technisch bis auf einige kleine Fehler gut zurecht.

Zwischenzeitlich war es durch die dunklen Regenwolken im Wald derart dunkel geworden, daß man getrost das Licht hätte anschalten können. Speziell bei den schnellen Passagen sah man Wurzeln und Steine kaum. So kam es nach zwei Dritteln der Distanz zum Malheur: in einer Linkskurve am Ende einer sehr schnellen Trailabfahrt rutschte ich mit dem Vorderrad auf einem nassen Stein aus und es schlug mich stumpf in den Boden.

Daraufhin sprang ich erst einmal mit Tränen in den Augen schmerzverzerrt wie weiland Rumpelstilz durch den Wald, anschließend auf das noch heile Rad. Der blutüberströmte Arm machte keine Probleme, der gigantomane Pferdekuss am Oberschenkel dagegen sehr. Mit Kampf und Krampf verteidigte ich meinen Vorsprung und gewann das Rennen der Ü40. Schon das Ausfahren und der selbständige Aufstieg auf das Siegerpodest gingen nicht mehr, auf der Heimreise schwoll der Oberschenkel auf abnorme Umfänge an. Mal sehen, was das wieder gibt......

(Fotos)

 

28.05.11: Rennbericht Timo Langer - Saisonsieg Nr.1 in Tittling!
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26.05.11:
Weitere schöne Fotos vom XCM-Rennen in Prachatice/CZ am 21.05.11!

 

24.05.11:
Spektakuläre neue Fotos vom XCO-Rennen in Vimperk/CZ am 08.05.11!

 

23.05.11:
In der letzten Woche habe ich neben den Rennen in Prachatice und Nova Pec natürlich auch trainiert, wenn auch nach dem abgelaufenen Dreierwochenblock (KW17-19) etwas weniger umfangreich und intensiv: 2x Straße, 4x MTB, 1x Spinning, 1x Ruhetag.

Ab heute starte ich die letzte Phase der Vorbereitung auf die EM im CrossCountry (Master) am 25.06.11 im slovenischen Kranjska Gora. Dabei werde ich vermehrt auf Qualität und intensive Reize setzen, jedoch auch viel Raum für Regeneration lassen und etwas weniger Rennen fahren. Die Fortschritte bei der sportlichen Form bisher sind jedenfalls ermutigend.

 

22.05.11: Bericht vom "Patenkind" Martin Simon - 5.Platz XCM Siedelsbrunn
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22.05.11: Saisonsieg Nr.6 beim XCO in Nova Pec/CZ
Gestern hatten wir noch einen sehr angenehmen Nachmittag. Nach einer netten Siegerehrung steuerten wir nach 20km Volary an, genossen noch die Sonne bei einem Cappuccino und etwas Kuchen. Eine sehr ordentliche Frühstückspension für 16.- Euro (!) die Nacht war auch bald gefunden und das mehrgängige, lukullische Abendessen für 12.- Euro (!) tat so richtig gut. Nebenbei erwähnt war das Marathon-Nenngeld mit 15.- Euro im Vergleich zu den deutschen Nepperpreisen ein Schnäppchen gewesen und das beim gleichen Organisationsstandard...... Heute beim XCO kostete das Nenngeld 5.- Euro.....

Nach einer angenehm verbrachten Nacht machten wir uns nach etwas vormittäglicher Materialpflege knapp 20km auf in die tiefste böhmische Wallachei, nach Nova Pec am Lipno-Stausee, zu einem weiteren Lauf des Südböhmen-Cups. Ein unglaublich verwinkelter, fahrtechnisch schwieriger, aber nicht gefährlicher Kurs erwartete uns, allerdings auch die böse Überraschung einer Startvorverlegung von gut einer Stunde! Da war Hektik im Karton, aber alles ging gut.

Bei einer zu erwartenden Renndistanz von 75min über 8 Runden ging ich die Startrunde forsch, aber nicht mit dem letzten Risiko an. Die im Wellenstart mit 1min Vorsprung gestarteten Elitefahrer waren sowieso außer Reichweite, aber nach zwei Runden hatte ich mich durch das Feld der vor den Mastern gestarteten Hobby- und Juniorenfahrer durchgepflügt. Die Beine waren erstaunlich gut, wenn auch angemessen vorermüdet. Ich konnte richtig aufdrehen, machte mit meinem PROGRESS-Fully auf dem sehr ruppigen Kurs keine technischen Fehler und es gelang mir ein wirklich gutes Rennen. Nach 77min fuhr ich als überlegener Sieger der Ü40 ins Ziel, der Gewinner der Elite hatte mir nur 5min abgenommen. Recht zufrieden, aber sehr müde trat ich die 300km lange Heimreise an.

(Fotos)

 

22.05.11: Rennbericht Timo Langer vom XCO in Nova Pec/CZ
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21.05.11: Reifen von MAXXIS
Auf dem sehr schnellen Kurs war heute die optimale Reifenwahl von entscheidender Bedeutung. So waren leichte, gut rollende Reifen gefragt, die aber in den wenigen technischen Abfahrten trotzdem noch ausreichend Grip hatten. Wie bei allen Rennen mit den unterschiedlichsten Bodenbeschaffenheiten habe ich die Möglichkeit, aus dem reichhaltigen Sortiment meines Reifensponsors MAXXIS zu wählen und hier findet sich immer etwas! Heute waren der Crossmark (vorne) und der Monorail (hinten) im Einsatz, wie immer bei mir als Schwergewicht in der pannensicheren LUST-Version (Lightweight Ultimate Sidewall Technology). Mit dieser Tubeless-Variante fahre ich seit drei Jahren ohne einen einzigen Defekt - außer es liegt ein spitzer Nagel auf irgendwelchen hochalpinen österreichischen Forststraßen.....

 

21.05.11Saisonsieg Nr.5 beim XCM in Prachatice/CZ
Mit Rennfahrerkollege Timo Langer machte ich mich auf in ein durch und durch böhmisches Wochenende. Heute standen wir nach flüssiger dreistündiger Anfahrt bei sehr schönem Wetter am Start der kürzeren Distanz über 44km, schließlich war für morgen noch ein schweres CrossCountry-Rennen geplant.

Nach zügigem Start ging es sofort in eine ewige, insgesamt 5km lange, mit dem großen Kettenblatt fahrbare Ziehersteigung hinein. Mit guten Beinen konnte ich mich hier aus dem Verfolgerfeld lösen, vorne waren etwa 15 Spitzenfahrer. In der Folge fuhr ich immer wieder Abgeplatzte auf und es entwickelte sich ein sehr schnelles Grundtempo, bei dem ich meistens arg zu beißen hatte. In der letzten langen Highspeed-Abfahrt setzte ich meinen Gewichtsvorteil ein, konnte mich entscheidend absetzen und kam als Gesamt-11. mit knapp 9min Rückstand ins Ziel. Dies war gleichbedeutend mit dem Sieg in der Ü40 in einem recht guten Rennen für mich.

(Fotos)

 

21.05.11: Sportliches Patenkind Timo Langer wird Zweiter beim XCM in Prachatice/CZ!
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18.05.11: Neue sportliche Heimat
Seit heute ist mein neuer lizenzgebender Verein der RSV Hachinger Tal eV. Ich freue mich, für den heimatlichen Radverein starten zu dürfen, der aus der ehemaligen Radsportabteilung des TSV Unterhaching hervorgegangen ist! Wie bekannt, bin ich dort mehrere Jahre erfolgreich als Sportler, v.a. aber als Trainer im Rennradbereich tätig gewesen.

 

15.05.11: Bericht Martin Simon vom Fränkische Schweiz Marathon in Litzendorf
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15.05.11:
In der vergangenen Woche legte ich nach einem Ruhetag am Montag einen recht umfangreichen Dreierblock Grundlage auf dem Rennrad ein, wobei ich bei sommerlichem Wetter zwischen fünf bis sieben Stunden täglich bei landschaftlich sehr schönen Routen genoß. Pure Psychohygiene für den Kopf nach den letzten vier anstrengenden und hektischen Wochen mit vielen Renn- und Autokilometern. Gewürzt wurde das Programm noch von zwei intensiven Einheiten im Kraftraum sowie von je einer weiteren kurzen und lockeren Einheit auf dem MTB und auf der Straße.

 

14.05.11: Laura wird trotz Sturz Dritte auf der Schopperalm
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14.05.11: Mein sportliches Patenkind Timo Langer wird Dritter beim XCM Saalhausen!
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12.05.11: Biehler Bikewear
Seit Anfang 2011 kann ich auf die hochfunktionellen Trikotagen und Sportunterwäschen der Firma Biehler zurückgreifen. Die hochwertig verarbeiteten Materialien bieten beste Funktion und Komfort. Auch eigene Wünsche und Erfahrungen hinsichtlich Design und Ausgestaltung wurden in partnerschaftliche Weise bei der Entwicklung dieser High-End-Produkte berücksichtigt, so daß keine Wünsche offen bleiben.

 

10.05.11: Neues sportliches Patenkind: Timo Langer
Der junge Mann aus Wolfratshausen ist der jüngste Sproß meiner mittlerweile vierköpfigen Ziehkinderschar. Trotz seiner jungen Jahre ist Timo schon ein ausgesprochener Marathonspezialist und liefert tolle Erfolge ab. Aber auch im CrossCountry-Bereich schlägt er sich beachtlich....
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08.05.11: Zwei schwere Stürze und 3.Platz in Vimperk/CZ (XCO)
Wenn man anständige, lange und technisch schwere CrossCountry-Rennen bestreiten will, muß man nach Tschechien reisen. Der erste Lauf des heurigen Südböhmen-Cups stand an und so saß ich um 8 Uhr morgens schon wieder im Auto, um die 280km entfernte südböhmische Stadt zu erreichen. Stressfrei erreichte ich mein Ziel, fühlte mich aber nicht besonders frisch und spritzig am zweiten Tag meines zweiten Doubletten-Rennwochenendes hintereinander.

Die Frage lautete: kann man einen Kurs fahrtechnisch noch schwerer machen als im Vorjahr? Man kann. Leicht sogar. Diesmal war es trocken und so purzelten alle Rennfahrer ab U17 über den gesamten Kurs mit allen Schwierigkeiten, die z.T. sogar nochmals aufgepeppt wurden, da bei der Elite ein UCI-C2-Rennen anstand. Zahlreiche sehr steile und stellenweise verblockte Abfahrten waren Programm, die Chickenways kamen mir meist nicht wirklich leichter vor und so wählte man eben die atemberaubenden, supersteilen Direttissimas, rauschte auf irgendwelche Bäume oder Felsen zu und tat sich auch sonst bei diversen Wurzeln, Bachdurchfahrten und anderen Schmankerln mehr allerhand Gutes. CrossCountry eben.....

Schon bei der Streckenbesichtigung nahm ich eine heftige Bodenprobe und stellte mich mit einem nicht eben guten Gefühl an den Start. Wieder standen die Master ganz hinten, aber nach dem Startloop war das hochklassig besetzte Feld der Damen, Juniorinnen und weiblichen Jugend trotz aller Hakeleien überholt und ich führte ein recht großes Feld in die ersten Abfahrten. Dort vollbrachte ich mein Werk erst einmal angemessen vorsichtig, um auch downhill ins Renntempo zu finden. In einer sehr steilen Abfahrtsrinne mit einigen Verblockungen fand ich bei hohem Laktat nicht die richtige Linie, prallte gegen einen kniehohen Felsen und überschlug mich derbe.

Behende wie ein Eichhörnchen oder wie das Tier mit dem Rüssel auch heißen mag, landete ich fast auf allen Vieren, blutete nur wenig und bog mir anschließend zwei Mal meinen Lenker wieder gerade. Danach war der Flow absolut weg, ich schaltete zwei Gänge zurück und versuchte, technisch sauber und sturzfrei das Rennen zu beenden - ein schlechter Tag für mich. So wurde ich Dritter bei der Ü40 und gewann neben einem Faß Pils auch die Erkenntnis, daß an der Fahrtechnik, speziell unter höchster Belastung, immer noch zu feilen ist.

Nach vier Rennwochenenden und sechs Rennen hintereinander mache ich nächste Woche mal rennfrei, im Training werde ich nochmals eine Schippe drauflegen, nachdem die Wunden geleckt sind.

In der abgelaufenen Woche gab es neben den beiden Rennen in Oberwarmensteinach und Vimperk zwei Einheiten auf dem MTB und je eine im Krafttraining, Spinning und auf der Straße.

(Fotos)

 

07.05.11: Laura Klomp gewinnt beim XCO in Raubling!
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07.05.11: Sieg beim Alpina-Cup in Oberwarmensteinach (XCO)
Das schöne Fichtelgebirge, genauer Warmensteinach am Fuße des Ochsenkopfs, war heute das Ziel einer wieder längeren Anreise, die mir erst einmal dicke Beine bescherte. Ein trockener, moderat technischer Kurs mit nicht allzu vielen Höhenmetern war flowig zu befahren und machte Spaß, einzig die Renndistanz mit einer Siegerzeit von knapp 35min war mehr als diskussionswürdig in den Planungen einer sehr bemühten Organisation.

Große Teilnehmerfelder standen auf der Startwiese, in meinem Rennen wurden wir Grauen leider ganz hinten aufgestellt. So hatte ich in der ersten Runde bei den vielen Singletrails alle Hände voll zu tun, um mich durchzutanken. Ich fuhr dann in die Spitze vor, konnte mein Rennen kontrollieren und dabei die beiden Jugendlichen in ihren technischen Fertigkeiten beobachten. In einem sehr flotten und auch anstrengenden Rennen konnte ich dann letztlich deutlich meinen vierten Saisonsieg einfahren. Nach einer netten Siegerehrung trat ich allerdings erst nach 18 Uhr die 290km lange Heimreise an und sank gegen Mitternacht nach Materialpflege und Aufräumen ermattet ins Bett.

(Fotos)

 

05.05.11: Rehabilitierung nach Dopingbefund 1987
Aus gegebenem Anlaß möchte ich das dunkelste Kapitel meiner bisherigen Karriere an dieser Stelle nochmals deutlich klarstellen. Meine Bemühungen, eine berufliche Tätigkeit im Sport zu erlangen, machen diesen Schritt notwendig, obwohl dies an anderer Stelle auf dieser Homepage bereits 2007 erfolgt ist.

Hier kann man erfahren, wie ich 20 Jahre nach meinem positiven Dopingbefund bei den Deutschen Meisterschaften 1987 im Einzelzeitfahren im Jahr 2007 durch das Institut für Biochemie der Sporthochschule Köln, gleichzeitig WADA-akkreditiertes Labor für Dopinganalytik, rehabilitiert wurde.

Aufgrund der nur 15-jährigen Aufbewahrungsfrist der Dossiers von Dopingfällen im Archiv des Bundes Deutscher Radfahrer lagen 2007 im Kölner Institut die Daten aus 1987 nicht mehr vollständig vor, so daß diese Rehabilitierung leider keine ganz vollständige ist. Trotz einer mit höchster Wahrscheinlichkeit vorliegenden natürlichen Disposition für einen erhöhten T/E-Quotienten konnte von offizieller Seite nicht abschließend der Restzweifel ausgeräumt werden, ob ich 1987 auch mit dieser Disposition nicht zusätzlich gegen die Dopingbestimmungen verstoßen hatte, obwohl alle morphologischen Anzeichen dagegen sprechen.

Meine strikte Einstellung gegen den Betrug im Sport ist allgemein bekannt. Für mich war dieser Vorfall aus 1987 ein Anlaß, der mich in der Folge stets offensiv mit dem Thema umgehen ließ. Trotzdem fällt mir die öffentliche Verarbeitung meines eigenen Sportlerschicksals auch nach so vielen Jahren immer noch sehr schwer. Es ist aber notwendig, diese Dinge klar anzusprechen.

 

02.05.11:
In der abgelaufenen Kalenderwoche habe ich nach zwei etwas gemäßigteren Wochen einen neuen, intensiven und ansteigenden Dreierwochenblock begonnen. Schließlich möchte ich bei meinem ersten großen Saisonziel, der Master-EM im CrossCountry am 25.06.11 in Kranjska Gora/SLO, eine passable Figur abgeben! Neben den beiden Rennen am vergangenen WE saß ich drei Mal auf dem Rennrad, wuchtete an einem Abend Tonnage im Kraftraum und gab einmal Gas auf dem Bike. Ruhetage fielen aus.

 

01.05.11: Sportliches Patenkind Laura Klomp Zweite in Waldkirchen
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01.05.11: Saisonsieg Nr.3 beim Sparkassen-Cup in Waldkirchen (XCO)
Als ich heute morgen aufstand, hatte ich Mühe, nach dem gestrigen Total-Burnout diese lebende Leiche im Spiegel zu erkennen. Da ich jedoch bekanntermaßen Rennpraxis benötige und mich vorsorglich mit einem Rennfahrerkollegen verabredet hatte, saß ich schon bald wieder im Auto auf der regnerischen Autobahn Richtung Bayerischer Wald, woselbst im malerischen Waldkirchen der erste Lauf zum Sparkassen-Cup 2011 stattfinden sollte.

Dort angekommen, staunte ich bei der Streckenbesichtigung Bauklötze: die fahrtechnischen Anforderungen waren im Vergleich zur letztjährigen Austragung um 100% gestiegen, auch die zu bewältigenden Höhenmeter pro Runde hatten sich gefühlsmäßig locker verdoppelt. Zwar war die Renndistanz leider immer noch zu kurz, aber Respekt für den Veranstalter: das war richtiges Männer-Mountainbiking, so muß es sein!

Im Rennen aller Masterklassen, Damen und Juniorinnen standen ein gutes Dutzend, auch tschechische Gegner am Start. Eben jenen ging ich bewußt behutsam an, um meine armen Stäbchen, die schon beim Warmfahren die weiße Flagge gezeigt hatten, nicht zu überfordern. So kam ich als Dritter hinter zwei übermotivierten Tschechen aus dem Startloop, die mir dann allerdings als einem mit Fully ausgestatteten Trailhunter alten Schlages im technisch schwierigen Downhill, in dem man auch etwas Mut zeigen mußte, nichts entgegensetzen konnten.

Am ersten langen Berg zuckte einer der beiden Pavels noch mal kurz, dann konnte ich das Rennen von vorne mit immer besser werdenden Beinen kontrollieren. Dies war trotz allem ein hartes Stück Arbeit über sieben anspruchsvolle Runden und in den Abfahrten mußte man hundertprozentig konzentriert bleiben, um nicht als Weichteil-Findling zu enden. Mit großem Abstand rollte ich schließlich als Gesamtsieger Ü40/50 durchs Ziel und freute mich über meine Leistung.

(Fotos)

 

30.04.11:
Im Monat April habe ich 77 Gesamtstunden trainiert, davon 60 Stunden auf dem Rad.

 

30.04.11: 3.Platz XCM Attersee-Trophy - den sicheren Sieg durch Defekt verpasst
Kaiserwetter und das lauschige Salzkammergut sind eigentlich Komponenten, die einen guten MTB-Marathon ausmachen sollten. Jedoch weisen 52km und 1.550Hm auf einen sehr bergigen Charakter dieses Rennens hin, mit dem mich eine Art Haßliebe verbindet. Ich kenne Weyregg eigentlich nur als Regen- und Seuchenrennen: mal gab es absolut schlechte Beine, mal war ich aufgrund eines Cassettenbruchs als Singlespeeder oder - ganz übel - auch mit meinen damals noch unentdeckten Herzrhythmusstörungen unterwegs.

Dieses Mal sollte alles besser sein, ich brauchte Rennkilometer und das Wetter war schon mal optimal. Allerdings war das Rennen durch die Hinzunahme eines vierten Berges nochmals schwerer gemacht worden. Alles egal, am Start in XC-Manier reingehalten und in den ersten langen Berg vorne reingefahren. Dann übelste Dauerschinderei in der Verfolgergruppe als einzigster Masterfahrer, wobei es bergauf gar nicht so schlecht lief. Ein wenig hatte ich überzogen, denn im Finale wurde ich grau, dennoch war der Klassensieg eigentlich eingetütet.

Damit war der Nagel jedoch nicht auf den Kopf getroffen und was selbiger in der hochalpinen Bergwelt Österreichs auf einer Forststraße zu suchen hatte, wird wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben. So jedoch erlitt ich den ersten Reifendefekt seit drei Jahren - ich setzte ja auf die zwar schwereren, aber viel sichereren UST-Reifen. Wutentbrannt schwang ich mich wieder auf mein Bike und absolvierte die letzten 7km auf der Felge. Dabei waren eine lange verblockte Abfahrt sowie im Finale einige steile Gegenanstiege zu nehmen. Natürlich konnte das nicht gut gehen und so wurde ich bis auf Platz 3 in meiner AK durchgereicht.

Trainiert hatte ich dennoch, bis der Arzt kam und abends konnte ich mich dann noch als Felgendengler bewähren. Dieses Rennen wird irgendwann einen guten Ausgang für mich haben....

(Fotos)

 

24.04.11:
Die KW16 stand nochmals mehr unter einem Regenerationsaspekt. Außer dem gestrigen, doch recht harten Rennen, ließ ich mir zwei Ruhetage angedeihen. Zwei fiese Einheiten im Kraftraum für meine langsam sich wieder normalisierenden Kraftwerte bildeten den Trainingshöhepunkt, dazu kamen noch lockere zwei MTB-Ausfahrten und eine Spinning-Einheit im KB-Bereich.

 

23.04.11: Zweiter Saisonstart und zweiter Sieg beim XCM in Veringendorf
Da ich derzeit dringend Rennpraxis brauche, war mir auch die zeitintensive Anfahrt ins Oberschwäbische nicht zuviel, zumal der Start rennfahrerfreundlich um 12 Uhr erfolgte. Bei sommerlichen Temperaturen durfte ich bei der dritten Austragung dieses Rennens feststellen, wie sich diese ehemals kleine Veranstaltung gemausert hatte, denn die komplette süddeutsche Marathon-Elite stand am Start. Deren momentaner Überflieger Markus Kaufmann gewann das 55km lange Rennen dann auch souverän in neuer Streckenrekordzeit, das bedeutete ein Stundenmittel von 30,3km/h in diesem sehr schnellen Rennen - wohlgemerkt im Gelände.

700 Starter wälzten sich in die staubige Pampa, in der Anfangshektik sah man kaum die Hand vor den Augen! Sofort ging es zur Sache und ich spürte gleich, daß die Beine zwar passabel waren, es für die Spitze aber nicht reichte. Es bildeten sich große Gruppen, in denen man taktisch fahren konnte. Meine Straßenerfahrung kam mir zugute und so fand ich mich in einer recht gut rollenden, großen Verfolgergruppe wieder, die sich im Rennverlauf immer weiter dezimierte.

Ich konnte vorne bleiben, war stets um einen guten Rhythmus bemüht und kam flott die Berge hoch. Ohne Einbruch, Sturz, Defekt oder eine andere ungute Situation mußte ich zwar über die gesamte Distanz beißen, am Ende standen aber der deutliche Klassensieg und wertvolle Rennkilometer. In einer stimmungsvollen Siegerehrung der bemühten Organisatoren durfte ich mich über einen sehr schönen Pokal, ein Faß Weizen und einen - heutzutage seltenen - Geldpreis freuen. Relativ geplättet, aber gechilled nahm ich dann die dreistündige Heimreise durch den Osterverkehr in Angriff.

 

17.04.11:
Trainingseinheiten KW15: 5x Ski alpin, 3x Stretching, 3x MTB, 1x Spinning, 1x Rennen.

 

16.04.11: Bericht meines "Patenkindes" Martin Simon vom Uralan-Marathon Münsingen
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16.04.11: Erster Saisonstart und Sieg beim XCO in Schneckenlohe
Ohne einen einzigen Radtrainings-km aus der Vorwoche, dafür aber mit einem erheblichen, mehrtägigen Höhenreiz aus 1.950-2.450mNN und richtig müden Beinen samt schlappen Restbody machte ich mich am heutigen Samstag alleine auf die weite Fahrt nach Schneckenlohe nahe Coburg. Hier fand der erste Lauf zum Alpina-Cup 2011, einer CrossCountry-Rennserie, statt. Auf der weiten Anfahrt kamen mir dann ernste Bedenken hinsichtlich meiner Tagesform....

Aber ich wollte endlich meine Saison starten und meinem "neuen" Schlüsselbein eine Ausfahrt gönnen. Bei knochentrockener Strecke mußte ich kurzfristig vor dem Start das Vorderrad mit dem groben Reifenprofil einbauen und auch die hintere Disc schliff erbärmlich. "Augen zu und durch", dachte ich mir bei diesem "Sprint-XCO" von 12km, der mir recht schwer fiel, den ich aber in der Masterklasse letztlich deutlich für mich entscheiden konnte.

Beruhigend war meine Stärke besonders auch in der Abfahrt. Offenbar hat meine Verletzung kaum eine "Bremse" in meinem Kopf bewirkt. Nun gilt es, über einige Rennteilnahmen wieder zu meiner Topform zu finden. Mit einem netten, kleinen Pokal im Gepäck, gereizten Bronchien und hüstelnd ob der superkurzen 30min Renndauer trollte ich mich wieder 300km zurück nach München.

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12.04.11: Umfänge SkiLL und Ski alpin im Winter 2010/2011
SkiLL: 17 Trainingseinheiten und 36,0 h.
Ski alpin: 17 Trainingseinheiten und 37,25 h.

Die beiden Schlüsselbein-OPs samt nachfolgender Schonung haben hier einen größeren Umfang verhindert, trotzdem hatte ich viel Spaß in diesem Winter!

 

11.-15.04.11: Skilehrer im Skischullager
In meiner Ruhe- und Festigungswoche half ich als Skilehrer im Skischullager des Gymnasiums Ottobrunn im Skigebiet Hochzeiger/Pitztal aus. Wohnhaft im Hochzeigerhaus auf knapp 2.000mNN, direkt an der Piste gelegen, fanden wir knappe, aber noch sehr passable Bedingungen vor. In sehr guten Kursen konnte ich mit den Kids viel unternehmen, viel vermitteln und alle hatten eine Mordsgaudi. Jeden Tag war ich bis zu sechs Stunden recht sportiv auf den Carving-Brettern unterwegs. Daneben gab es noch Morgengymnastik für die steifen Knochen, so daß sich doch eine recht auslastende Zeit ergab.

 

10.04.11: Sportliches Patenkind Benni Zerhau berichtet vom München Marathon
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10.04.11:
In der abgelaufenen dritten Woche meines geplanten Dreierblocks konnte ich die Intensität nicht mehr ganz halten, zu heftig waren die Nachwirkungen der vorletzten Woche. Da ist es dann wichtig, auf die Signale seines Körpers zu hören. Das Radtraining fand ausschließlich im schweren Gelände statt, um die flüssige Fahrtechnik zu schulen.

Insgesamt waren das Programm und seine Ausführung recht auslastend:
4x Spinning, 5x MTB, 1x Krafttraining, 1x Ruhetag.

 

07.04.11: Neuer Sponsor!
In der anstehenden Saison werde ich von der Firma Xpedo mit zwei Satz Pedalen ausgestattet! Dabei kommt das Spitzenmodell XMFO8TT mit Titanachse und Titankörper zum Einsatz, das nur sensationelle 210 Gramm auf die Waage bringt und dabei noch dreifach kugelgelagert ist. An der optimierten Formgebung der Achse konnte ich als Testfahrer im letzten Jahr mitwirken. Herzlichen Dank an die Firma E. Wiener Bike Parts GmbH aus Schweinfurt, die diese Förderung ermöglicht hat!

 

03.04.11: Trainingstagebuch
Die zweite Woche meines geplanten dreiwöchigen Trainingsblocks ist vorüber. Man kann das derzeit frohgemut als "extreme Trainingsphase" bezeichnen, entsprechend platt bin ich heute auch. Wenigstens ist das Wetter momentan gut, was aber nichts an der gummiartigen Konsistenz meiner Hufe ändert. Aber auch der Rest meines Astralkörpers fühlt sich eher wie Kaugummi an. Sagte ich bereits, daß ich mich in einer extremen Trainingsphase befinde?

Vergangenen Montag ging es gleich richtig los, nachdem der Vortag der aktiven Regeneration gewidmet war. Getreu dem Motto einer extremen Trainingsphase gab ich in 90min Krafttraining alles, anschließend lockerte ich mich noch 75min beim Spinning auf. Danach hätte ich mich liebend gerne die vier Treppen hinuntertragen lassen, auch das Öffnen der Autotüre barg ungeahnte Schwierigkeiten. Am Dienstag heizte ich vier Stunden lang wie ein Wahnsinniger, aber mit viel Freude, nach der Fahrtspielmethode durch das Gelände. Ich fand noch nach Hause zurück, auch den richtigen Klingelknopf und ich erkannte meine Frau.

Danach wäre die Woche eigentlich gegessen gewesen, doch da in extremen Trainingsphasen auch der Spaß nicht zu kurz kommen darf, wuchtete ich mich mitten in der Nacht am frühen Mittwoch aus der Erstarrungslähmung und fuhr zum Skifahren. Wetter und Schnee waren - neudeutsch - einfach geil! Da Pausen Zeichen von Schwäche sind, carvte ich mit jubelndem Herzen vier Stunden nonstop über menschenleere Pisten und fräste äußerst sportiv rennmäßig durch den Firnschnee. Meine Beine spürte ich erst im Auto wieder. Just da teilten diese mir dann mit, daß sie aus Protest einen anderen Namen angenommen hätten. Mein Einwand einer extremen Trainingsphase fand keine Gnade. Um den Oberkörper im Ermüdungsgrad anzugleichen, war abends meine 90-minütige Präsenz in der Muckibude Programm. Oh ja, den donnerstäglichen Ruhetag hatte ich mir verdient.

Am Freitag fühlte ich mich mitnichten regeneriert und die ersten Meter auf dem Rennrad versprachen einen harten Arbeitstag. Nach etlichen Kraft-mit-Rad-Einheiten rollte ich bar eben jener nach drei Stunden zurück auf den Hof und verlängerte mit flotten Trittfrequenzen im Studio beim Spinning (75min). Mir fehlen die Worte der Erklärung, wie man sich nach so einer Woche fühlt, aber der nächste Tag kam ungebeten und ich kroch zu meinem bereitstehenden Rennrad. Ich war ja - man beachte das bitte genauestens - in einer extremen Trainingsphase, aber inzwischen nötigte mir mein eigenes Programm Respekt ab.

Bei Kaiserwetter, aber wirklich lästigem Ostwind ließ ich das Blatt von Anfang an gleich drauf, um meinen Stäbchen zu imponieren. Sie konterten mit wirklich ungeahnter Performance und so donnerten wir 6,5 h lang in Zeitfahrermanier durch die Berge mit einigen häßlichen, langen und steilen Anstiegen. Diverses Tankstellenpersonal, das mich mehrfach bestürzt beim Eindampfen diverser Colanassprodukte beobachtete, erwägte das Herbeirufen der Ambulanz. „Krankenwagen, oder geht's?“, fragte ich mich abends genervt, wohl um die Bedeutung dieser extremen Trainingsphase wissend. Heute morgen stand ich als atmende Leiche im Badezimmer, erkannte mich jedoch noch im Spiegel. Was sollte jetzt noch kommen?

Ich sage es Euch: mit dem MTB Vollgas zum Treffpunkt und mit zwei anderen Rennern vier Stunden lang immer gut auf Zug jeglichen Isartrail zwischen München-Stadt und Wolfratshausen auf beiden Flußseiten beglückt. Zu meinem Erstaunen ging es richtig behende beim scharfen Trab, wo doch absolute Immobilität wahrscheinlicher gewesen wäre? Morgen Ruhetag - am Abend steht nur lockeres Spinning im Kompensationsbereich an, bevor die letzte und schwerste Woche dieser - muß ich es noch betonen? - extremen Trainingsphase ansteht.

Der Mensch ist zäher als man denkt und es ist gut, daß mir der Radsport auch nach über 30 Jahren so einen Spaß macht....