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Aktuelles: Sportliche Patenschaften 2011/2012 - Martin Simon
Berichte von Martin
06.05.12: Rothaus-Singen-Marathon (DM Marathon)
Für Martin hieß es am heutigen Sonntag, früh aus den Federn zu kommen und sich auf den 3-stündigen Weg ins Hegau nach Singen aufzumachen. Dort fand im Rahmen des Rothaus-Singen-Marathons die deutsche Marathonmeisterschaft statt. Nach einer regenreichen Hinfahrt präsentierte sich das Wetter in Singen zum Glück von einer besseren Seite. Nach einer etwas chaotischen Startaufstellung wurde die Horde um 10.30 auf die 94km (2100Hm) Strecke gelassen, welche in zwei Runden zu absolvieren war. Die Strecke war einer deutschen Marathonstrecke entsprechend eher langweilig, kaum technisch anpsruchsvoll und mit vielen Feldweg- und Asphaltstücken gesäht. Nach der Neutralisation wurden am ersten Anstieg bereits die ersten Standortbestimmungen vorgenommen. Martin suchte sich dabei eine Gruppe, mit der er gut mitfahren konnte und gleichzeitig nicht überzog. Das Tempo wurde stets hochgehalten und die Gruppe aus drei Elitefahrern und zwei Mastern blieb bis Anfang der zweiten Runde gut beieinander. Dann aber mussten einige abreißen lassen, auch bei Martin stotterte der Motor ein klein wenig. Währenddessen formierte sich auf Sichtweite eine neue fünfköpfige Gruppe. Nach einigen Kilometern lief es dann für Martin wieder runder und er konnte auf die Vorausfahrenden aufschließen. Am längsten und steilsten Anstieg der Strecke konnte er sich dann zusammen mit einem weiteren Elitefahrer absetzen und sogar auf weitere Vorausfahrende aufschließen. Zwischendurch vermieste noch ein starker Gewitterschauer die Stimmung und sorgte für eine ordentliche Schlammmaske. In einer längeren schmalen Trailpassage nutzte Martin dann die Gelegenheit und fuhr als Erster in den Trail, so konnte er seine Verfolger abschütteln. Von dort ab ging es dann nur noch über Asphalt bis ins Ziel, welches nach 4:16 h erreicht war. Die Plazierung (43. Platz), aber auch der Rennverlauf sowie die Rennform stellten Martin angesichts der starken Konkurrenz bei einer DM am Ende des Tages recht zufrieden und so konnte die Rückreise entspannt angetreten werden. xxx 29.04.12: Rocky-Mountain-Marathon, Riva del Garda/ITA
Dieses Wochenende stand für Martin die erste echte Bewährungsprobe
für diese Saison an. Der Marathonklassiker in Riva lockte wieder
unzählige Biker an. Der frühe Start um 7.45 Uhr erfolgte bei besten
Wetterverhältnissen. Martin musste sich da aber noch etwas gedulden,
da er leider Startblock C erwischt hatte und somit erst 10min später
losgelassen wurde. Dementsprechend war zu Beginn des Rennens erst
einmal ordentlich Plätze gutmachen angesagt, was sich allerdings am
ersten steilen, langen und zugleich engen Anstieg als schwierig
erwies. So war etwas Geduld gefordert bevor es richtig zur Sache
ging. Die ersten 1100Hm am Stück liefen für Martin recht rund, er
fand schnell ein paar gleichstarke Mitstreiter, welche schließlich
nahezu das ganze Rennen gut miteinander harmonierten.
Die Strecke bot viel Abwechslung und machte mit den vielen Trailabschnitten richtig Spaß, zudem fühlte sich das Bike einmal mehr super an. Bei Kilometer 70 kam dann die alles entscheidende Frage für Martin: Ronda Grande oder Extrema, 86km oder 105km? Da die Beine noch willig waren, nahm er den letzten Anstieg noch mit und entschied sich somit für die Extrema. Die letzten Höhenmeter hoch nach Santa Barbara forderten dann aber nochmals alles ab. Die folgende Abfahrt entschädigte aber für die Strapazen. Die Plazierungen waren zu diesem Zeitpunkt des Rennens längst ausgefochten, die letzten flachen Kilometer nach Riva musste Martin dann leider allein im Wind durchdrücken. Nach 5h 27min (Platz 56) war es dann geschafft und die Extrema bezwungen. Das Resümee für den ersten richtig langen Kanten der Saison fällt somit recht positiv aus und die nächsten Aufgaben können kommen. xxx 15.04.12: City Bike Marathon München Die ersten Kilometer wurden neutralisiert gefahren (wenn man das bei 45km/h noch so nennen kann!?), bevor das Rennen freigegeben wurde. Die extrem flache und unspektakuläre 65km lange Strecke wurde dann in einem Mordstempo heruntergerissen. Unterbrochen von ein paar kleinen Engstellen, an denen es dann staute. An einer dieser Stellen verlor Martin leider den Anschluss an die vorderste Gruppe und machte sich daraufhin zusammen mit einem Crosser auf die Verfolgung. Nach einen kurzen Crashkurs in Sachen Windschattenfahren für den Crosser harmonierten die beiden etwa eine halbe Stunde gut zusammen, aber leider ohne zählbaren Erfolg. So musste sich Martin in die 15-20köpfige Nachfolgergruppe einreihen. In dieser herrschte allerding keinerlei Harmonie, so dass die Führung fast ausnahmslos von einem Fahrer übernommen wurde und somit das Tempo nicht optimal gestaltet war. Martin hielt sich konstant an 3.-4. Stelle, bis kurz vor Ende des Rennens eine kurze Laufpassage nochmals für Stau sorgte. Hier kam Martin aber als Erster seiner Gruppe durch und sah die hinteren Fahrer stocken. Er nahm ab hier das Herz in die Hand und ergriff die Flucht nach vorne. Es überraschte ihn aber selbst, dass diese Aktion sogar mit Erfolg gekrönt war, denn bis ins Ziel konnte keiner mehr aufschließen. Am Ende reichte dies für den 26. Rang in der Lizenzklasse. Mit ein bisschen mehr taktischem Geschick in der Startphase wäre möglicherweise noch ein bisschen mehr drin gewesen. xx 01.04.12: Saisonauftakt beim
Mitteldeutschland-Cup in Bautzen Die Bautzener hatten eine sehr flowige und spaßige Strecke in das Gelände geschnitzt, welcher die Regenfälle in den Vortagen nur wenig anhaben konnte und somit auch noch super griffig war. Das Rennen der Elite um 14.00 Uhr stellte das Finale des Renntages dar und war qualitativ richtig gut besetzt. Ein Feld von 36 Fahrern stürmte vom Start weg in den Wald. Martin kam in etwa auf der 15. Position in den ersten Trailabschnitt, musste aber in der ersten Runde noch einige Fahrer vorbeiziehen lassen und fand sich Mitte der zweiten Runde auf etwa Position 20 wieder, ehe ihn ein fataler Kettenklemmer zum Anhalten zwang. Dies kostete Zeit und ein paar weitere Plätze. Bis kurz vor Ende des Rennens blieb dann alles unverändert. In der letzten Runde konnte er aber zumindest noch drei Abgeplatzte einfangen. Letztlich musste der 24. Rang verbucht werden. Als Erkenntnis bleibt, daß es bis zur guten Rennform noch einiger intensiver Einheiten bedarf, aber die Grundform stimmt. Das wenige Tage vorher komplettierte neue Zaboo 29er fühlte sich super an. Nur etwas Feintuning an der Schaltung wird noch von Nöten sein, da diese das gesamte Rennen über etwas hakelte und somit auch den Vortrieb hemmte. xx 28.02.-08.03.12: Trainingslager Mallorca Nach einigen Komplikationen beim Check-In, einem angenehmen Flug und erster Hotelbegutachtung (für gut befunden!!) schraubten wir die Räder zusammen und sammelten die ersten Kilometer auf der Insel. Das Wetter präsentierte sich die ersten sechs Tage von seiner besten Seite, nur zum Ende hin fing es an ein wenig zu schwächeln. Unser Tagesablauf war wie zu erwarten schnell erzählt. Aufstehen, Treff in der Hotellobby, Warten auf die Zuspätkommer, Dehnprogramm, Frühstück, Radklamotten überstreifen, Warten auf die Zuspätkommer (auch das war leider fester Tagesbestandteil), Abfahrt, 4-6h Kurbeln, Duschen, Ausruhen, Abendbrot, Schlafen. Bei unseren Einheiten begleiteten uns immer wieder ein paar Bekannte, die wir im Hotel getroffen hatten, so dass für Abwechslung gesorgt war. Ca. 1100km, ein paar Defekte und aber auch jeder Menge Spaß später spuckte uns dann die Flughafentür in München wieder in den verregneten deutschen Alltag aus. Nun hoffe ich mal, dass das Trainingslager Früchte trägt und fiebere den ersten Rennen entgegen. xxx 14.01.12: Die Vorbereitung auf 2012 rockt! Die milden Temperaturen lassen bis jetzt immer wieder problemlos längere Ausfahrten auf dem Drahtesel zu. In den bayerischen Voralpen laden nun aber auch die Skatingloipen zu etwas Abwechslung im Trainingsalltag ein. Anfang Februar steht dann ein Winterurlaub an, bei dem auch nochmal ein längerer Trainingsblock auf den schmalen Latten durchgezogen werden soll, bevor es dann Anfang März ins Trainingslager nach Mallorca geht. In der Saison 2012 möchte ich mich hauptsächlich wieder für die Gesamtwertung der Ritchey Marathon Challenge über die Berge quälen, aber auch ein kürzeres Etappenrennen soll ein Saisonhighlight bilden. Vielleicht gibt es auch einen Start bei der Marathon-EM in Tschechien. Vor diesem i-Tüpfelchen kommen aber noch einige akribische Trainingsstunden auf mich zu. Schauen wir mal, ob die kontinuierliche Arbeit Früchte trägt. Derzeit schaue ich optimistisch nach vorn! Für 2012 habe ich außerdem ein Zuhause beim Team Zaboo Deutschland gefunden. Das Team hat mich mit der konsequenten Ausrichtung auf Twentyniner besonders angesprochen. So werde ich in Bezug auf mein Wettkampfbike ebenfalls einen Schritt nach vorn machen können, aber auch durch weiteren Support wie z.B. Trikotage oder Unterstützung bei den Rennen. Daneben werde ich wie auch schon im Vorjahr im Rahmen einer sportlichen Patenschaft mit weiterem Material von Thomas Hartmann mit seinem Team 3w.hardi.net unterstützt. xx Saisonbilanz 2011 von Martin: 1x Dritter, 5x
TopTen x 16.10.11: Engel-Cup in Riedlingen Bei der Kürze der Strecke war natürlich durchgehend Vollgas angesagt, so minimierte sich unsere Gruppe immer mehr. Auch ich musste immer wieder kurz an den Anstiegen abreißen lassen, konnte dann aber in den Flachstücken wieder aufschließen. Dies kostete allerdings ordentlich Körner, wie ich nachher noch feststellen sollte. Die Gruppe fuhr zudem noch sehr unharmonisch, was keinen richtigen Rhythmus aufkommen ließ. Etwa 5km vor dem Ziel zog es mir dann an einem kleinen Trailanstieg den Stecker und ich musste nun entgültig die drei vor mir gewähren lassen. Von hinten rückte zudem schon die nächste Meute an, der ich mit allen Mitteln zu entflüchten versuchte. Auf den letzten zwei Kilometern auf offenem Feld hatte ich dann aber keine Chance mehr und ich musste noch drei Fahrer aufschließen lassen. Im Endspurt reichte es dann nur für die dritte Position. Mit dem 16. Gesamtrang und dem 8. Platz in der AK war ich dennoch ganz zufrieden und kann nun in die verdiente Pause gehen, um Kräfte für die neue Trainingssaison zu sammeln. Nach der anschließenden stimmungsvollen Siegerehrung ging es dann wieder Richtung München und der lange Tag neigte sich seinem Ende zu. x 24.09.11: Feneberg-Marathon Oberstdorf Frustriert musste ich Gang um Gang an den Anstiegen rausnehmen und viele Fahrer an mir vorbeiziehen lassen. Selbst in den Abfahrten, sonst eine meiner Stärken, kämpfte ich mit ungewohnten Unsicherheiten. Hin und wieder zuckte meine Normalform für wenige Minuten auf, um sich dann auch schon wieder zu verabschieden. Das bestätigte mir zumindest, dass ich mir mein Schneckentempo nicht einbildete. So quälte ich mich über die 63km mit 2200Hm und konnte wenigstens zum Schluss noch ein paar Abgeplatzte einsammeln. Mit dem 40. Gesamtang und dem 16. in der AK war ich selbstverständlich überhaupt nicht zufrieden und aus dem Sprung in der Gesamtwertung wurde auch nichts. Der Ärger, Frust und die Enttäuschung saßen tief nach dem Rennen, zumal ich keine Erklärung für mein Formtief finden konnte. Im Training lief es in den letzten Wochen vielversprechend, so dass das hoffentlich nur ein Ausrutscher war. Da es mir schwer fällt, mit so einem Rennen aus der Saison zu gehen, wird wohl noch irgendein weiteres folgen müssen. x 11.09.11: Day of Bike - Marathon Kipfenberg x 10.09.11: Oberbayrische Meisterschaft im
CrossCountry, Oberwarngau x 27.08.11: Martin
wird Siebter beim Vogtland Bikemarathon Vor Beginn des Rennens hatte ich große Bedenken um meine Form, da ich diese die gesamte Vorwoche in jeder erdenklichen Ecke ohne Erfolg gesucht hatte. Im Rennen lief es dann aber recht rund. In Runde eins bildete ich mit zwei Kurzstrecklern ein Trio, welches nach kurzer Zeit ganz gut harmonierte. Zum Ende von Runde eins mussten die beiden allerdings Federn lassen. Ich drehte weiter am Gashahn, in der Hoffnung, das Tempo auch auf den zweiten 40 Kilometern gehen zu können. Auf der zweiten Schleife war ich dann wieder einmal auf mich alleine gestellt und kämpfte gegen den Schlamm an. Dieser machte meinem Antrieb mächtig zu schaffen, so dass sich das ein oder andere Mal die Kette verklemmte. Meinen Vordermann sah ich zwar hin und wieder vor mir aufblitzen, aber der Abstand wollte einfach nicht kleiner werden. Nach 3h 27min war der Kampf vorbei und die Schlammkruste auf ein ordentliches Maß angewachsen. Nicht nur Platz 7 bei der Elite sowie im Gesamtranking stimmte mich zufrieden, sondern auch die Abstände auf die Vordermänner sowie die 8min auf den Sieger kann ich durchaus als Erfolg werten. Nach intensiver Reinigung des geschundenen Drahtesels und meiner selbst ging es wieder heimwärts. Eine echt nette Veranstaltung, für die sich der lange Weg gelohnt hat! x
30.07.11: Martin Simon erreicht 7.Platz beim
MTB-Marathon in Pfronten Während der gemeinsame Anfahrt mit zwei meiner Vereinskollegen regnete es in Strömen. In Pfronten angekommen, war es dann zunächst einmal trocken, was aber nur bis zum Start um 10.00 Uhr anhalten sollte. So rollten wir Extremstreckenfahrer (70km, 2600Hm) bereits gut durchnässt in den ersten Anstieg, den Breitenberg, hinein, welcher mit 800 Hm am Stück aufwartete. Ich fand gut in meinen Rhythmus, die Tagesform passte. Die letzten brutal steilen Meter zogen aber allen Fahrern den Saft aus den Knochen. Die darauffolgende Abfahrt bot jedoch Möglichkeit zur Erholung. Unten kam ich dann allein an, meine Mitstreiter am Berg waren hinter mir nicht mehr zu sehen. So musste ich mich in der folgenden Flachpassage alleine gegen Wind und Regen stemmen bevor es in den nächsten Berg hineinging. Zu Mitte des Rennens musste ich ein bisschen Gas rausnehmen, so dass meine drei Verfolger wieder aufschließen konnten. Zusammen ging es dann bis zum finalen Anstieg, diesmal ging es den Breitenberg in umgekehrter Richtung hinauf. Hier konnte ich noch mal die letzten Kräfte mobilisieren und mich kontinuierlich absetzten. Die Slalomfahrt um die Mittel- und Kurzstreckler am Berg kostete aber ordentlich Energie und Nerven. Bei der Abfahrt ins Ziel ging es dann mit geschätzter Sichtweite von 5m im dichten Nebel noch mal richtig abenteuerlich zu. 3h 56min lautete meine Zielzeit, Platz 21 gesamt und 7. in der AK, Wiedergutmachung gelungen. Für den August ist nun erst mal rennfrei angesagt, um im September noch mal ordentlich angreifen zu können. x
10.07.11: Martin berichtet vom Ammergauer Alpen-Bike-Cup Die Strecke klang mit 55km und ca. 1750Hm nicht weiter spektakulär, durch die unrhythmischen und zugleich teils sehr steilen Anstiege ist sie aber keinesfalls zu unterschätzen. Ich kannte die Strecke jedoch weitestgehend und kam gut in Tritt. Bergan hatte ich guten Druck auf dem Pedal, bergab ließ ich es jedoch etwas behutsamer angehen, da die Strecke durch den starken Regen in den Vortagen aufgeweicht und extrem ausgespült war. Zum Glück machte mir meine Wunde am Knie, welche ich mir bei einem dummen Sturz im Training zugezogen hatte, nur wenig Beschwerden. Im Laufe des Rennens gelang es mir, noch einige Fahrer zu kassieren, nach 2h 52min klickte ich dann ziemlich ausgepowert aus den Pedalen. Die Endzeit stellt mich recht zufrieden, der 32. Platz in der stark besetzten Herrenklasse weniger. Dieser ist aber auch etwas der großen Spreizung der Altersklasse geschuldet. Nun heißt es, diese Woche gut zu regenerieren, da nächste Woche mit der Salzkammergut-Trophy in Bad Goisern das Saisonhighlight ansteht. x
03.07.11: Martin Simon erreicht den 10.Platz beim
KitzAlpBikeMarathon
04./05.06.11: Bericht Martin
Simon vom 24h-Rennen München - 3.Platz! Die ersten Runden gingen bei mir verdammt zäh und ich konnte nur hoffen, dass sich das mit fortschreitendem Verlauf noch bessern würde. Da ich in den Tagen zuvor recht hart trainiert hatte, war ich nicht wirklich verwundert. Zu Beginn des Rennens fanden wir uns auf dem dritten Platz wieder, dies sollte sich auch innerhalb der 24h nicht mehr ändern. Während es bei mir tatsächlich immer besser lief, mussten meine Teamkollegen der angestauten Ermüdung Tribut zollen, so dass an einen Angriff auf Platz 2 nicht mehr zu denken war. So drehte ich noch ein paar Zusatzrunden und durfte schließlich auch die Finalrunde bestreiten. Mit dem dritten Platz waren wir aber angesichts der starken Konkurrenz durchaus zufrieden. Spätestens nach der Siegerehrung schlug dann bei allen von uns die Müdigkeit zu. Nun gilt es für mich erst einmal von den vergangenen Rennwochenenden zu regenerieren, um dann Anfang Juli wieder angreifen zu können!
29.05.11: "Patenkind" Martin Simon beim XCM
Tegernsee Mir war klar, dass ich bei den recht langen Anstiegen ganz auf meinen eigenen Rhythmus setzen musste, um nicht gleich zu Beginn zuviel Pulver zu verschießen. Meine Tagesform war zudem auch nicht gerade überragend, wie ich nach den ersten Kilometern feststellen musste. Nichtsdestotrotz kam ich den ersten Anstieg ordentlich hoch und die darauffolgende Trailabfahrt ordentlich runter, wenn auch mit saftigem Schlammbeschuss. Am nächsten Anstieg gab es dann recht unverhofft einen Knall aus Richtung Antrieb, worauf ich nur noch ins Leere trat. Kettenriss!! Nachdem ich meinem Unmut freien Lauf gelassen hatte, konnte ich den Schaden recht schnell beheben und mich wieder auf die Aufholjagd begeben. Der Rest des Rennens verlief dann weniger spektakulär, bis ich ziemlich platt unter dem Zielbogen hindurchrollte. Meine Zeit hatte ich im Vergleich zum Vorjahr zwar um gute 13min verbessert, trotzdem bin ich schon deutlich bessere Rennen gefahren. Am Ende konnte ich einen 22.Platz in der AK verbuchen.
22.05.11: Bericht vom "Patenkind" Martin Simon - 5.Platz XCM
Siedelsbrunn Auf den ersten 50km war ich mit drei Mittelstrecklern unterwegs, die ordentlich Druck machten. Auf den letzten 25km war ich dann wie so oft alleine. Meine Flüssigkeitsreserven neigten sich derweil dem Ende entgegen und zu allem Überfluss warf ich meine letzte Flasche auch noch von Bord. Zum Ende hin ging mir so im wahrsten Sinne langsam der Saft aus. Mit quälenden Tritten absolvierte ich schließlich die letzen Meter. Mein gutes Gefühl bestätigte sich schließlich auf der Ergebnisliste: 5.Platz in der AK und 9.Platz gesamt! Nach einer netten und familiären Siegerehrung ging es dann heimwärts. An dieser Veranstaltung und vor allem an der Strecke könnten sich so einige Hochkaräter ein Beispiel nehmen!
15.05.11:
Bericht Martin Simon vom Fränkische Schweiz Marathon in Litzendorf Da mir die Strecke unbekannt war, hielt ich das Risiko in der ersten Runde niedrig. Die sauschnellen Schotterabfahrten waren recht tückisch und einige Fahrer nahmen ordentlich Bodenkontakt auf. Zwischen Kilometer 10 und 15 gab es dann einen kuriosen Zwischenfall. Das Hauptfeld stoppte und irrte emsig umher, um den richtigen Weg zu finden. Diverse Gruppen versuchten sich in verschiedenen Richtungen und kehrten aber sogleich zurück. Schließlich stapfte die gesamte Horde aufgescheucht durch den Wald, um irgendwann wieder auf den richtigen Weg zu treffen. Im Nachhinein stellte sich ein abgerissenes Absperrband als Übeltäter dieser kurzen Irrfahrt heraus. Den Rest der ersten Runde verbrachte ich in einer gut funktionierenden Gruppe. Die Anstiege waren bis auf die passend betitelte "Lohndorfer Mauer" recht moderat und somit flüssig zu fahren und meine Beine fühlten sich gut an. Nach Runde eins machte ich mich dann allein auf die Weiterfahrt, da meine Mitstreiter sich mit einer Runde zufrieden gaben. Mit einem guten Rhythmus, aber oftmals schmerzlich vermissten Windschatten holte ich noch einige Fahrer ein und rollte nach 3h:21min ordentlich ausgepowert über die Ziellinie, was Platz 28 gesamt und 25 in der Altersklasse bedeutete. Ein Ergebnis, vor allem eine Zeit, mit der ich sehr zufrieden bin. Nach der obligatorischen Portion Nudeln und einem alkfreien Weizen ging es dann wieder gemächlich nach Hause. Nächste Woche steht ein kleiner, aber netter Marathon in Siedelsbrunn (Odenwald) an, bei dem ich ebenfalls über die Langstrecke starten werde. Dementsprechend wird der Trainingsumfang diese Woche etwas gemäßigter ausfallen.
16.04.11:
Bericht meines "Patenkindes" Martin Simon vom Uralan-Marathon Münsingen
Zu meiner Überaschung
meldeten meine Beinchen wenig Protest an, obwohl ich sie in der
zurückliegenden Woche schon ordentlich geschunden hatte. Nach 1.43 h war es
dann auch schon wieder vorbei. Mit dem 52. Platz in der AK kann ich
sicherlich noch nicht ganz zufrieden sein. Die Formkurve zeigt aber
definitiv nach oben - die nächsten Rennen werden es zeigen. |